Weißer Trüffel in seiner Landschaft
Der istrische weiße Trüffel (Tuber magnatum Pico) ist besonders mit den grauen, tonreichen Böden des Mirna-Tals und des Motovuner Waldes verbunden. Er wächst unterirdisch und wird mit ausgebildeten Hunden gesucht. Der Herbst ist die prägende Saison, in der Livade zu einem Mittelpunkt des istrischen Trüffelkalenders wird.
Trüffel sollte man als frische saisonale Zutat erleben, nicht als Aromaprodukt. Probieren Sie ihn schlicht, fragen Sie nach Herkunft und Saison und wählen Sie für eine Suche erfahrene lokale Begleiter, die Wald und Sammelregeln respektieren.

Das Tal schmecken – nicht nur den Trüffel
Die überzeugendste Küche rund um Livade ist zentralistrisch: frische Pasta, Eier, Käse, Olivenöl, saisonale Pilze, Wild sowie Malvazija und Teran. Trüffel wirkt am besten als Akzent—frisch am Tisch gehobelt und nur durch die Wärme des Gerichts geöffnet.
Der Wald hinter der Geschichte
Der Motovuner Wald zieht sich entlang des Mirna-Tals bis in Richtung Livade. Seit 1963 ist er als besonderes Waldvegetationsreservat geschützt und bewahrt eine seltene mediterrane Auenwaldgemeinschaft aus Stieleiche, Schmalblättriger Esche und Ulme. Die geschützte Fläche umfasst 275 Hektar.
